Christbaum - Felsengebirgstanne
Felsengebirgstanne (Abies lasiocarpa)

Die natürlichen Vorkommen der Felsengebirgstanne erstrecken sich von Nord- bis Westamerika, von Alaska bis New Mexico.
Sie ist, wie der Name schon sagt, eine Baumart des Hochgebirges. In den Rocky Mountains bildet sie gemeinsam mit der Engelmannsfichte und der Berg-Hemlocktanne die oberste Waldgrenze, und daher fühlt sie sich vor allem auf kühlen und feuchten Standorten sehr wohl.
Ihre Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und an den Nährstoffgehalt sind gering, nur Böden mit hohem Kalkgehalten sind zu meiden. Die Felsengebirgstanne ist ein großer Baum, der in seiner Heimat Höhen bis 50 m erreicht, in Europa aber nicht mehr als 30 m hoch wird.
Sie wächst vor allem in der Jugend sehr langsam. Ihre Kronenform ist äußerst schmal bis nahezu säulenförmig. Diese Tannenart wurde bisher bei uns sehr wenig angepflanzt, wäre aber als Solitärpflanze durch ihren schlanken Wuchs eine durchaus attraktive Erscheinung. Für die Forstwirtschaft ist sie wegen der geringen Produktion allerdings bedeutungslos.